Anastasia Rastorguev
Marie x Mit Vergnügen HAMBURG Video: Hamburger, die man auf der Fashion Week trifft – und was sie davon halten
Zwei Mal im Jahr stöckelt ganz Deutschland hochbesohlt nach Berlin zur Fashion Week – darunter auch einige bekannte Hamburger Gesichter. Wir haben sie für euch gefragt, wo sie in Hamburg am liebsten feiern/essen/sich vergnügen gehen. Spoiler: Franzbrötchen/Reeperbahn-Elektro/Hauptsache nicht Bremen – aber seht selbst:
Fotocredits: © Anastasia Rastorguev
Aminata Belli
Featured in Mit Vergnügen Hamburg: 11 Influencerinnen aus Hamburg, die ihr wirklich kennen solltet
Ist euch schon mal aufgefallen, dass die größten Influencerinnen Deutschlands fast alle aus Hamburg kommen? Zufall? Oder passt es doch ganz gut in die Geschichte unserer liebsten Hansestadt, die schon immer berühmt war als Hot Spot für Kreative?
femto-LASIK
Das Sehnen nach dem Sehen – Warum eine moderne Femto-LASIK eine der besten Entscheidungen meines Lebens war.
| Links Patientin, rechts Augenfacharzt Matthias Maus. |
Nicht nur der Sonnenschein ist eitel – ich auch
Obschon ich aus einer beinahe schon beängstigend gut organisierten Familie komme, schlage ich als Nesthäkchen da wohl aus der Reihe. Ich war immer unordentlich. Ich verlege noch heute ständig wichtige Sachen. Ich habe vermutlich insgesamt schon einige Monate meiner Lebenszeit damit verbracht, verzweifelt Wohnungsschlüssel, Kreditkarten oder Autoschlüssel zu suchen. Genau so war es immer mit meinen Brillen. Oft waren alle drei gleichzeitig verschollen. Und finde mal eine Brille ohne Brille. Auch Kontaktlinsen konnten bei mir keine Abhilfe schaffen. Ich habe sehr trockene Augen und Kontaktlinsen, selbst die extrem teuren High-Tech-Varianten, waren leider für mich nie eine brauchbare Alternative.
Gut zu sehen ist aber sehr wichtig. Nicht nur beim Autofahren. Überhaupt. Ich bin privat – auch wenn man es erst glaubt, wenn man mich etwas näher kennen gelernt hat – eher zurückhaltend. Dazu konnte ich kaum etwas sehen. Ich redete mir erfolgreich ein, dass ich vom Gewicht einer Brille ständig Kopfschmerzen bekäme – und so trug ich nie eine. Vermutlich war das eine sehr weit her geholte Ausrede dafür, dass ich einfach zu eitel bin. Jedenfalls konnte ich die einige Meter entfernten Personen nie genau erkennen. Ich sah nicht, ob sie mich anschauten, lächelten, eine Geste machten. Ich erkannte einfach nichts, also reagierte ich auch nicht. Das ist mir oft als Arroganz ausgelegt worden.
Die Welt als schemenhafte Ahnung
Ich nehme an, dass ich in meinem Leben bereits an mehreren hundert Menschen wortlos vorbei gerauscht bin, obwohl sie mir mit einem freundlichen Lächeln den Tag verschönert hätten. An alle, die sich an dieser Stelle angesprochen fühlen: Ich habe es nicht ignoriert. Ich habe es einfach nicht gesehen. Sorry!
Als ich vor einigen Jahren nachts in einem Pool auf der Dachterrasse eines traumhaften Hotels auf Norderney mit einem Freund herumalberte und wir gemeinsam in den Nachthimmel schauten, wurde mir endgültig klar: Ich muss etwas tun. Er schwärmte von der sternenklaren Nacht und den Sternschnuppen, während ich in ein großes, verschwommenes schwarzes Nichts blickte. Wie viel Glück, wie viele Wünsche sind wohl an mir vorbeigegangen, weil ich nicht mal die Sternschnuppen erkennen konnte?
Für Kandidatinnen wie mich, die auf Kriegsfuß mit Brillen und Kontaktlinsen stehen, gibt es eigentlich nur eine brauchbare Alternative: Lasern. Lange habe ich mich mit dem Thema auseinandergesetzt. Es gibt verschiedene Methoden, verschiedene Anbieter und – wie immer, vor allem wenn es um die Gesundheit geht – verschiedene Meinungen dazu. In den vergangenen Jahren war meine Sehschwäche für mich stets unangenehm. In der letzten Zeit allerdings entwickelte sie sich zu einem echten Showstopper. Die Situationen, in denen ich mir wirklich hilflos vorkam, nahmen zu. Plötzlich war ich orientierungslos, selbst an Orten, die ich wie meine Westentasche kannte. Den Pariser Flughafen Charles de Gaulle zum Beispiel. Ich konnte keine öffentlichen Uhren mehr lesen und keine Boarding-Displays. Ich musste mich quasi direkt darunter stellen, um überhaupt irgendwas erkennen zu können. Insbesondere in fremden Städten wird das dann irgendwann zu einem echten Problem.
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Die Entscheidung
Als ich dann auch noch merkte, dass ich mittlerweile beim Schreiben auf meinem iPad oder meinem MacBook ungefähr so aussah, als würde ich den Bildschirm ablecken wollen, wusste ich, dass die Zeit gekommen war. Ich musste mich einfach trauen. Ich hatte über Jahre alle Informationen zusammengetragen und wusste längst, dass mit dem richtigen Arzt und dem richtigen Laser ein Eingriff auch an den Augen nicht viel risikoreicher war, als das Einnehmen von Antibiotika. Dennoch war ich stets reserviert. Chicago, mein Pferd, hat vor drei Jahren eine periodische Augenentzündung bekommen. Auf beiden Augen. Er wurde in einer Spezialklinik operiert, verlor aber dennoch ein Auge komplett und hat seither auf dem verbliebenen Auge nur noch wenig Sehkraft. Natürlich kann man diese Operationen überhaupt nicht miteinander vergleichen, aber dennoch hatte ich eine Vorgeschichte mit Augen-OPs, die nicht 100% perfekte Erinnerungen hervorriefen. Und war ich nicht undankbar ihm gegenüber? Meinem Schicksal? Immerhin hatte ich noch beide Augen und brauchte lediglich eine Brille, um exakt sehen zu können. Ein Luxusproblem, oder?
Letztendlich war es der Impuls eines Freundes. Ich hatte von Femto-LASIK natürlich schon viel gehört und mich umfangreich informiert. Ich kannte die Klinik sehkraft mit ihren Dependancen in Köln, Berlin und Wien. Auch der Augenfacharzt Matthias Maus war mir ein Begriff. Als mir dann auch noch dieser Freund begeistert berichtete, dass er sich vor Jahren von Herrn Maus seine -11 Dioptrien hatte operieren lassen und es seither nie bereut hatte, war meine Entscheidung gefallen. Jetzt, vier Tage nach dem Eingriff, habe auch ich das Gefühl, eine der besten Entscheidungen meines Lebens getroffen zu haben.
Die Vorbereitung
Das Team von Herrn Maus gab mir schon vom ersten Moment der Voruntersuchung ein außergewöhnlich gutes Gefühl. Ich absolvierte die dreistündigen Tests mit wachsender Aufregung. Positiver Aufregung. Wohl eine Art Vorfreude. Ich wusste schon vieles, wurde aber von allen Seiten bei Sehkraft perfekt betreut und jede kleinste (und ich gebe zu: durchaus auch mal unsinnige) Frage wurde ausführlich beatwortet. Ich fühlte mich sicher und wohl.
Die Voruntersuchungen sind vor allem notwendig, um sicher zu stellen, dass man für die OP überhaupt in Frage kommt. Immerhin wird mit einem High-Tech-Präzisionslaser, für dessen Anschaffungskosten man sich auch locker eine sehr hübsche Eigentumswohnung in Paris kaufen könnte, das Auge bearbeitet. Für eine Femto-LASIK muss die Hornhaut dick und stabil genug sein. Das Auge darf nicht zu trocken sein. Nur, wenn diese Parameter stimmen, wird die OP durchgeführt. Aber auch, wenn die Voraussetzungen eine Femto-LASIK ausschließen, entwickeln Herr Maus und sein Team von sehkraft alternative Behandlungsmethoden. Das war bei mir aber zum Glück nicht notwendig.
In 7 Minuten zum Paradies
Die Trockenheit meiner Augen war nicht zu ausgeprägt. Meine Sehkraft wurde gemessen (knapp 20%, na toll). Die Dicke und die Beschaffenheit meiner Hornhaut festgestellt. Ihre Krümmung, ihre Dicke, ihre Stabilität. Je ausgeprägter die Kurzsichtigkeit ist, desto mehr Hornhaut muss abgetragen werden, entsprechend muss sie eine gewisse Dicke mitbringen. Meine bewegte sich in der Norm, ich war also eine geeignete Kandidatin. Bis zu -11 Dioptrien hätten bei mir korrigiert werden können. Ich hatte nur -2 Dioptrien - umso schonender ist natürlich der Eingriff.
Am Behandlungstag werden diese Untersuchungen nochmals wiederholt, um wirklich ganz sicher zu gehen. Und dann geht es auch schon ab auf die Liege und unter den Laser. Optional mit einer Beruhigungstablette gegen das Kopf-Kino – ich entscheide mich dafür. Per Tropfen werden die Augen betäubt. Dann legt Matthias Maus mit seinem Laser los. Ich spüre einen Druck am Auge und komme mir vor, als hätte ich Glubschaugen, ähnlich wie in Comics, wenn die Figuren am Horizont etwas Verlockendes erkennen. Das passt. Ich erkenne auch etwas Verlockendes am Horizont: uneingeschränkte Sehkraft. Dann sehe ich weiß, dann schwarz, dann bunte Lichter. Diskolaser, cool - denke ich. Herr Maus sagt, das ist wie LSD. Woher er das weiß, traue ich mich nicht zu fragen. Wahrscheinlich irgendwo gelesen. In meiner Augen-Disko bleibt aber kaum Zeit für zwei coole Songs. Die per Laser geöffnete Klappe (der sogenannte Flap) im Auge wird manuell aufgeklappt, dann wird mit einem zweiten Laser die eigentliche Korrektur durchgeführt und danach wird der Flap schon wieder zugeklappt. Wie bei der Glasur eines leckeren Kuchens wird der Flap danach mit einem kleinen Pinsel glattgestrichen. Und das war es dann auch schon. Knapp sieben Minuten für beide Augen.
Love At First Sight
Noch im OP-Saal, als Herr Maus mir hilft, mich auf meiner Liege aufzurichten und mir erlaubt, die Augen wieder zu öffnen, bemerke ich die wirklich überwältigenden Ergebnisse. Obwohl meine Sicht direkt nach der OP noch recht milchig ist, erkenne ich jedes Detail der Gesichter am anderen Ende des Raums. Nur sieben Minuten davor hatte ich sie noch lediglich schemenhaft erahnen können. Ich werde in einen Ruheraum entlassen, mit Snacks und Getränken versorgt und knapp eine halbe Stunde später, nach einem weiteren Schlussgespräch und einigen Augentropfen, bereits entlassen. Alles in allem dauert der Eingriff mit allen Voruntersuchungen keine sechs Stunden. Ich kann sofort danach nach Hause. Die ersten Stunden brennen die Augen noch ein wenig, aber die Tropfen helfen. Ich schlafe die erste Nacht sehr gut und sehr viel und wache in einer völlig neuen Welt auf. Ich erkenne Blätter, Eichhörnchen und Plakate beim Spazierengehen. Ich erkenne, ob mein Gegenüber mich anlächelt oder an mir vorbeischaut. Ich freue mich auf die erste Sternschnuppe, die ich wieder erkennen kann und auf Silvester, wo das Feuerwerk für mich nicht mehr bloß eine Aneinanderreihung von großen Lichtkegeln sein wird.
Make Life Visible Again
Das Leben ist so viel besonderer, wenn man seine Details erkennen kann. Und ich erkenne plötzlich alles. Schon am nächsten Tag ist die erste Nachuntersuchung. Herr Maus persönlich kontrolliert das Ergebnis. Meine Sehstärke konnte durch den Eingriff von 20% auf 160% gesteigert werden. In den drei, vier Tagen nach der OP habe ich ein leichtes Trockengefühl in den Augen. Das ist aber normal und geht vorbei. Außerdem lässt es sich mit den richtigen Augentropfen hervorragend in den Griff bekommen.
Momentan bin ich über das Ergebnis noch so euphorisch, dass ihr jetzt auch noch durch den Marie-Klugscheisser-Part durchmüsst. Durch meine intensive Beschäftigung mit der Möglichkeit, die Sehkraft von Augen per Laser signifikant zu verbessern und die langen Frage-Antwort-Spielchen mit Matthias Maus bin ich ja jetzt so was wie eine Möchtegern-Augen-Expertin. Also macht euch bereit:
Das Auge hat eigentlich zwei Linsen. Die Linse, aber auch die Hornhaut, die letztendlich auch als Linse fungiert. Die Dioptrien berechnen sich aus beiden Linsen. Eine Laserbehandlung korrigiert die Hornhaut. Durch den Eingriff werden vorhandene Hornhautverkrümmungen ausgeglichen. Die Hornhaut wird zudem so modelliert, dass die Fehler der Linse ebenfalls ausgeglichen werden. Auch andere Ursachen für eine nicht optimale Sehstärke werden korrigiert, die mit einer Brille gar nicht ausgleichbar sind.
Die Hornhaut besteht wie die Haut aus mehreren Schichten. Die oberste Schicht erneuert sich ähnlich wie die oberste Hautschicht regelmäßig und ist recht weich. Eine Korrektur in dieser Schicht wäre nicht von Dauer. Aus diesem Grund ist es notwendig, die obersten Schichten der Hornhaut aufzuklappen (der Flap), damit eine schnell heilende und beständige Korrektur durch den Laser möglich ist.
Kurzsichtigkeit entsteht, wenn das Auge zu lang ist. Na, hättet ihr das gewusst? Da kann man doch perfekt mit punkten beim nächsten Small-Talk! Die Kurzsichtigkeit nimmt mit dem Augenwachstum zu. Das Augenwachstum wird wiederum angeregt, wenn man die Augen ständig überanstrengt, weil man ohne Brille oder Kontaktlinsen durchs Leben geht, obwohl man sie bräuchte - so wie ich. Mittlerweile empfiehlt man daher, die Korrektur so früh wie möglich zu machen. Also direkt ab dem 18. Lebensjahr. Einfach, um die Augen nicht durch jahrelanges Tragen von Kontaktlinsen zu belasten.
I Can See Clearly Now
Wie ihr seht, haben sich Herr Maus und sein Team ausgiebig Zeit genommen, mir alles ausführlich zu erklären und jede Frage zu beantworten. Exzellente Experten und dieses außergewöhnliche Equipment bilden eine Kombination, die ich tatsächlich nur weiterempfehlen kann. Wieder Details sehen zu können ist für mich immer noch wie eine Wiedergeburt. Man kann die Intensität, mit der das Leben an Qualität gewinnt, kaum in Worte fassen. Alle Voruntersuchungen werden übrigens von allen Krankenkassen getragen, auch von den gesetzlichen. Die Operation an sich wird mittlerweile von den privaten Krankenkassen als deutlich verbessernde Maßnahme anerkannt und somit ebenfalls (ganz oder zumindest in großen Teilen) übernommen. Wer gesetzlich versichert ist, hat bei sehkraft auch die Möglichkeit anderer Finanzierungsoptionen, zum Beispiel Ratenzahlung.
Bei Sehkraft spürt man die 25 Jahre Erfahrung auf diesem Gebiet und die weltweit führende Technik tut ihr Übriges. Behandlungszentren von sehkraft gibt es in Köln, Berlin und Wien. Alle wichtigen Infos erhaltet ihr unter www.sehkraft.de. Wenn ihr euch telefonisch, per Mail oder vor Ort weiter informieren möchtet, findet ihr dort immer ein offenes Ohr.
Mein Schlusswort: Die Femto-LASIK bei sehkraft war die beste Entscheidung seit langem – ich freue mich noch viel, viel mehr auf das neue Jahr und den Durchblick auf die schönen Kleinigkeiten des Lebens, den ich endlich wiederhabe.
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| In freundlicher Kooperation mit sehkraft |
Es war, da unterscheide ich mich beispielsweise kaum vom Ballspielverein Borussia Dortmund von 1909, eher durchwachsen. Ich möchte mich nicht beschweren - im Gegenteil. Ich bin gesund, ich bin glücklich, und das ist bereits sehr viel mehr, als viele Menschen von sich sagen dürfen.
Dennoch appelliere ich an das neue Jahr: Sei ruhig noch etwas besser. Sei besser zu den Menschen, den Tieren und der Welt. Lass uns vernünftiger sein, hilfsbereiter demütiger, maßvoller, liebe- und verständnisvoller und lass uns heute in 12 Monaten auf ein einfach grandioses 2018 zurück blicken. Das wäre mein Wunsch.
Natürlich wollte ich mich eigentlich an dieser Stelle auch noch bei so vielen Menschen bedanken. Menschen, die mich in 2017 inspiriert haben, die mir geholfen haben, die mich zum lachen gebracht haben oder zum nachdenken. Menschen, die mein Leben dadurch besser gemacht haben.
Aber diese Liste ist lang. Und Facebook erlaubt nur 50 Mentions in einem Posting. Also - wen kann ich nennen, wen muss ich aus administrativen Gründen, die Marc Zuckerberg mir vorschreibt, weglassen?
Eigentlich ein Unterfangen, dass es notwendig gemacht hätte, niemanden zu nennen. Alle oder keinen, das sollte eigentlich das Motto sein. Ich war ja selber ebenfalls extrem enttäuscht, als ich bei Ryan Gosling in den Neujahrs-Danksagungen gar keine Rolle spielte.
Dennoch möchte ich ein paar nennen. Einfach, weil sie stellvertretend sein sollen für die Vielfalt an grandiosen Menschen, die sich hier in meiner Timeline zusammengefunden haben. Als da wären:
1. Elizabeth Bert - The one crazy sister I never had that makes me believe in Pizza as a main part of a healthy lifestyle and that introduced me to a totally new world of Hollywood stars. Big hug to Dwayne THE ROCK Johnson. Also, Liz uses to call her boobs "The Rocks", but that is another story.
2. Sascha Pallenberg - Vom Sexblogger zum Daimler-Content-Hoffnungsträger. Ein Mann, der die Welt gesehen hat und dennoch (oder gerade deshalb?) den Blick für das Wesentliche, das berühmte "über den Tellerrand" nie verloren hat. Der seine Talente, seine Zeit und nicht zuletzt auch sein Geld immer auch in einem hohen Maße für Dinge einsetzt, bei denen es sich zu kämpfen und aufmerksam zu machen lohnt. Ausserdem ist er mein Fels in der Brandung im Kampf gegen den Femmtroll-Terrorismus.
3. Michael Kneissler & Rainer Laux - Zwei Männer mit beeindruckender Vita um die Entertainment-Branche in Deutschland. Mit "jedem Wasser gewaschen", aber dennoch stets bereit und auf der Suche, Dinge aus andere Perspektiven zu sehen und innovativ zu erneuern. Beide haben mich dieses Jahr zu "Promi Big Brother" geholt, obwohl ich vorher nie für große TV-Shows geschrieben hatte. Der Rest ist Geschichte - aber vor allem eines meiner absoluten Highlights des Jahres. Drei Wochen voll konzentrierte Ferienlager-Atmosphäre in Köln-Ossendorf, ich würde diese Erfahrung gegen absolut nichts auf der Welt eintauschen. Außer natürlich ewigen Weltfrieden.
4. Rob Vegas - Egal ob als Harald Schmidt oder als Freund. Er war einer der ersten, die daran geglaubt haben, dass hinter dem vermeintlich lustigen Regendelfin-Account auf Twitter (Sie kennen ihn nicht? Sehr gute Gelegenheit, das zu ändern: https://twitter.com/Regendelfin) mehr als nur ein Photoshop-Gesicht und/oder ein Trucker mit Werbeagentur steht. Er ist sowohl als Ratgeber in dieser zickigen Social-Media-Welt, wie auch als Förderer ein wichtiger Mosaikstein ein meiner kleinen Welt geworden.
5. Robert Kindermann - Manchmal muss man erst auf bestimmte Menschen treffen, um ein klares Bild davon zu bekommen, wie man das, was einem sehr wichtig ist, auch richtig verpacken kann. Wie man diese große, bunte, lustige Social Media Welt auch dafür nutzen kann, die richtigen Impulse zu geben und nicht immer nur Hinweise auf die besten Lippenstifte.
6. Ronja von Rönne - Ich kenne sie nicht mal persönlich (was sich übrigens in 2018 unbedingt ändern muss) und mir wurde einige Zeit lang immer wieder angetragen, dass sie doch mein Kryptonit sein müsse. "Jung, hübsch, lustig und schreibt gut. Aber nicht so wie Du immer nur über Fussball und Poppen, sondern wichtige, intellektuelle Themen". Ja, so ist das in einer Welt, in der man tief irgendwo in sich verborgen ein Wertesystem aus den 50er Jahren mit sich rumschleppt und ein Sozialverständnis aus den 80ern. Natürlich hassen sich Mädchen, wenn die andere hübscher oder schlauer oder lustiger ist. Oder wie in Ronjas Fall: Alles drei. Tatsächlich habe ich dann ein Buch von ihr gelesen und zahlreiche Texte und fühlte mich wohl, unterhalten, positiv belehrt und mit Denkanstößen ausgestattet, die ich vorher nicht hatte. Gleichzeitig merkte ich, dass sie in teilweise noch viel extremeren Maße die Wehleidigkeiten, Gemeinheiten und Sinnlosigkeiten des freien Internets zu spüren bekam. Keine Kommentarspalte unter einem ihrer Texte, bei dem nicht sehr schnell klar wurde: Es hat nicht nur Vorteile, dass jeder Depp einen Computer haben und ins Internet schreiben darf. Ich begann, sie zu mögen und ja - auch auf eine bestimmte Art und Weise zu verehren. Das kann man nämlich ruhig mal machen, bei großartigen Menschen. Auch, wenn es natürlich eine Unverschämtheit ist, dass es jemanden auf der Welt gibt, der alle meine Talente auch hat, nur ausgeprägter. Und noch diverse andere. Aber ich komme darüber hinweg. Allerdings muss ich ihr in 2018 dafür irgendwann, irgendwo mal eine scheuern. Aber nur ganz leicht.
7. Jochen M. Bendel - Ich mag Menschen, in denen man sich täuscht. Deren tatsächliches Wesen sich völlig unterscheidet von dem Bild, das man sich von außen gemacht hat. Nicht, dass ich Jochen für einen Schwachkopf, AfD-Wähler oder (noch schlimmer) den Vorsitzenden des Modern Talking Fan Clubs München gehalten hätte. Keineswegs. Der Mann, den ich dann aber kennen lernen durfte, hatte so gar nichts von einem oberflächlichen Showmann, so wie man ihn mir durchaus auch mal beschrieben hatte. Er entpuppte sich als herzensguter Mensch voller Liebe und Empathie, voller Hilfsbereitschaft und mit einem Herzen für Tiere (einem sehr großen). Er ist einer der lustigsten Menschen die ich kenne, vor allem, wenn es um spontane Situationskomik geht, wenn man einfach irgendwo sitzt und niemand irgendwem anders was vormachen müsste. Da springt plötzlich der Schalk, wie man wohl in seiner Heimat Bayern dazu sagt, in ihm an und alle liegen am Boden. Klar, er ist auch stark und könnte alle mit einem harten rechten Haken umhauen, aber man liegt nicht vor Schmerz am Boden. Also, höchstens vor Bauchschmerz. Vom Lachen. Übrigens hat er den zauberhaftesten Mann (Matthias Bendel-Pridöhl) und zwei grandiose Hunde. Diese vierköpfige Familie würde ich jeder Zeit sofort bei mir einziehen lassen. Und ich bin wirklich überhaupt nicht WG-geeignet.
8. Inez Bjørg David - Model-, Schauspiel- & Unternehmerkarriere. Mutter, Familienmensch, Yoga-Expertin. Und das alles immer mit dem Leitmotiv Nachhaltigkeit. Vegan. Fair Trade. Wenn es ein Gesamtpaket gibt, das ich ewig bewundern werde, dann dieses.
9. Yulia Natalia Rose - It´s never been easy to find a true friendship, a companion in a business like fashion. It took me more than 8 years into the dark sides of this industry, to find someone who actually cares. BBF has a new meaning to me. It´s Best Business Friend and I am so proud that I found one.
10. Philipp Jessen - Hat mich aus dem 140-Zeichen-Limit Twitter auf das große "Stern"-Online geholt und mich dort einfach mal schreiben lassen. Über Dinge, die mir Spaß machen. Plötzlich hatte ich Mails im Postfach, die sich bitterlich darüber beklagten, wie wenig gute Haare ich an TV-Formaten wie "Germany´s Next Topmodel" lasse. Und das war nicht mal Günther Klum. Aber es gab zum Glück auch andere Mails. Gar nicht wenige sogar. Wenn man so will, ist Philipp eine Art Starmaker. Also, nicht dass ich ein Star wäre. Aber immerhin werde ich jetzt ab und zu auf der Straße erkannt. Von meiner Oma zum Beispiel.
Das waren 10 ausgewählte Highlights meines Jahres. Aber natürlich noch lange keine komplette Liste. Es gab so viele Menschen, die erheblichen Anteil daran hatten, dass es mir grundsätzlich sehr, sehr gut geht. Dass ich motiviert bleibe und fokussiert. Dass ich Dinge auf die Beine stellen kann, die mir wichtig sind.
Da gibt es zum Beispiel die Lustigen. Die, die mich jeden Tag vor lachen niederknien lassen. Dazu gehören unter anderem Konstantin Kiy, Gavin Karlmeier, Peter Wittkamp.
Dann gibt es die Fussball-Clique, mit der man sich Tag und Nacht über die wichtigste und schönste Nebensache der Welt unterhalten kann. Das wären Kandidaten wie Frank Fligge oder Thomas Poppe.
Eine Gruppe sind dann noch die Coolen. Die, die auf ihre Art mein Leben so bereichern, dass ich eine Kreativität entwickelt habe, die mir selber Spaß und Freude bereitet. Als da beispielsweise wären: Rainer Meifert, Jochen Schropp, Dominik Bruntner, Patrice Bouedibela.
Ganz wichtig sind auch die Kenner. Die Insider. Die, die wissen, wo der berühmte Hase lang läuft. Und die sich nie zu schade sind, einem kleinen Social Media Influencer Whatever Sternchen wie mir die Taschelampe in die richtige Richtung zu halten, damit ich beginne, zu sehen und zu begreifen. Da wären etwa Heiko Hebig, Torsten Beeck, Yannis Nikolaou PlaceModels, Sebastian Matthes, Evelyn Mohr, Edda de Boer, Jörg Oppermann.
Die Autoren. Die Schreiber. Die, die Texte verfassen, die ich selber gerne geschrieben hätte. Auf deren neueste Werke ich hier jeden Tag warte. Das sind unter anderem die großartigen Linda Rachel, Jessica Mancuso (<3), Micky Beisenherz, Moritz von Uslar.
Die Trullas. Ja, die gibt es auch. Die, mit denen man sich den ganzen Tag anscheißen könnte und trotzdem wäre es ein grandioser Tag. Das sind so Typen wie Viviane Wilde, Wrobel Katrin, Tanita Anna Wenzel, Niat Asfaw.
The Girls Squad. Klar, auch da gibt es Kandidatinnen, mit denen ich sofort eine Girl Group eröffnen würde. "The Fashionistas". Wo sind 1a Musikproduzenten, wenn man sie mal braucht? Wir sind bereit: Johanna van der Meer, Sandra Hunke, Julia Wulf, Aminata Belli, Yara-Sophie Pilgram, Anastasia Velminski, Sarah Stork, Scarlett Simoneit, Anne Wunderlich, Anna Angelina Wolfers.
Die Guten. Also die, die im Business stehen und im Leben. Die sich nicht unterkriegen lassen, egal was passiert. Die für das einstehen, was ihnen wichtig ist. Immer. Auch das ist extrem inspirierend und wegweisend. Da hätten wir beispielsweise Sarah Knappik, Orkan Özdemir, Ingo Schaffenberg, Bert Staiger, Petra van Bremen.
Danke an Euch und an alle, die hier nicht exemplarisch genannt werden konnten. Die aber dennoch genau so wichtig für mich waren und sind. Euch insbesondere habe ich es zu verdanken, dass 2017 okay war und 2018 sicherlich herausragend wird.
Danke!
Und jetzt feiert, was das Zeug hält, Ihr Kackvögel!
PS:
Rot ist nicht nur die Wand oder meine Lingerie. Rot ist - so sagen es zumindest mal die Italiener - die Farbe, die zum Jahreswechsel getragen werden sollte. Als Unterwäsche. Jedenfalls, wenn man Glück in der Liebe haben möchte. Und was gäbe es wichtigeres als Liebe?
Stella Maxwell ist der neue Star am Model-Himmel. Obwohl in der Fashion-Branche Missgunst zu den Werkseinstellungen gehört, ist sie in der Welt der Haute-Couture beliebt wie kaum ein anderes Model. Woran liegt das?
Wenn ich eines Tages den Männern abschwören und mein Liebesheil in den Armen einer anderen Frau suchen sollte, wäre Stella Maxwell sicher eine Kandidatin, der mein Herz ziemlich leicht zufliegen könnte. Das erste Learning, das Stella mir bescherte, war, dass sich viele Jahre Latein-Kurse auf einem Hamburger Gymnasium, die man zu Schulzeiten stets als tote und vor allem nutzlose Sprache kategorisiert hatte, sich irgendwann doch auszahlen. Zumindest kann ich nun, Jahre später, in dieser Kolumne mit meinen althumanistischen Fähigkeiten prahlen. Stella heißt nämlich auf lateinisch Stern und (Achtung – Überleitung des Jahres) wie sagt der Lateiner? Genau: Nomen est omen. Es gibt aktuell in der Modelbranche kaum einen höher fliegenden Star als Stella.
Der Spagat zwischen Boulevard und Laufsteg
Die 27-Jährige ist schon als Kind viel rumgekommen und hat die Welt und verschiedene Kulturen gesehen. Ihre Eltern kommen aus Nordirland, aufgewachsen ist sie in Belgien. Okay, nun kann man nicht gerade davon sprechen, dass Nordirland und Belgien extreme kulturelle Unterschiede aufweisen, jetzt mal von der Qualität der Pommes abgesehen.
Fotocredits: © Dimitrios Kambouris/Getty Images for Victoria's Secret
Aufgrund ihrer vielen Follower könnten die meisten Topmodels als Influencer viel Geld verdienen. Doch auch wenn die Verlockung groß ist: Models sollten ihr nicht unbedacht nachgeben - denn es gibt zahlreiche Risiken.
Models sind heute eigentlich Influencer. Eine weltweite Karriere in der A-Liga der Topmodels ist ohne einen großen Instagram-Account kaum mehr vorstellbar. Topmodels bringen alles mit, was auf Instagram funktioniert: Sie sind gutaussehend, jung, treiben viel Sport, kommen sehr viel in der Welt rum, müssen auf ihre Ernährung achten und umgeben sich mit interessanten Menschen und Promis. Der Jackpot für den Follower-Boost. Und es funktioniert. Während sich in Deutschland Fitnessbloggerinnen wie Pamela Reif mit hervorragend choreographierten Bildern auf über 3 Millionen Follower gepusht hat, was für die Verhältnisse hier schon wirklich sehr, sehr viel ist, lachen sich Models wie Kendall Jenner mit mehr als 85 Millionen Followern, Cara Delevingne (knapp 40 Millionen) oder Gigi Hadid (knapp 38 Millionen) ins Reichweiten-Fäustchen.
Reichweiten-Models
Selbst in Deutschland außerhalb der Fashion-Branche relativ unbekannte Models wie Barbara Palvin kommen immer noch locker auf mehr als doppelt so viele Follower wie Deutschlands Social-Media-Elite. Ich möchte heute nicht darüber referieren, warum das so ist und wieso ein junges Model aus Ungarn so viel mehr Follower begeistern kann als eine junge Frau aus Deutschland. Dafür gibt es hunderte Gründe. Einer davon ist die internationale Wahrnehmung, weshalb auch Deutsche Influencer wie Leonie Hanne oder Stefanie Giesinger längst dazu übergegangen sind, auf Englisch mit ihren Followern zu kommunizieren.






